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Dunkelheit
Die Boten der Nacht (Raben)
Tiefe dunkle Wälder
Das schwache Mondeslicht
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Grelles Sonnenlicht
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Die Schleife der Zeit

























































































































































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Über Alaula Kamalii

Alaula Kamalii ist ein sehr einsames, verbittertes Wesen der Dunkelheit.
Freunde sind ihr fremd, denn sie hatte nie Gesellschaft.
Zeit ihrer Lebens versucht sie zu fliehen, nicht etwa vor Schmerzen, Hass und Ungerechtigkeit. Sie versucht dem Leben zu entkommen. Doch der Tod hat sie verlassen und wird sie niemals erlösen. Niemals zu sich holen.
Sie flehte ihn an um Absolution, vergebens. Sie wird auf ewig wandern müssen.
Eine einsame Seele gefangen in einem Körper der nicht sterben kann. Knecht der Zeit.

Geschichte

15.12.1827
Eiskalter Winter / Tag der Geburt

Schneebedeckt ist das Land, so weit man blickt nur Leere. Verlassen scheint das Dorf am Rande eines alten Waldes. Viele starben, wurden der Kälte nicht Herr, so blieben nur einige wenige zurück. Hungersnot herrschte über die Lande. Die letzte Ernte war nicht reichlich, so blieben die Vorräte aus. Die letzte Öllampe brennt in einer Hütte aus morschem Holz und erfüllte diese mit Jammern and Seufzen. Dann kippte sie um, die letzte Lampe. Keiner tat was, der Wille schien verloren zu sein. Lichterloh brennt es und all die Seelen, die dort saßen im Haus, sie gingen von dieser Welt. Es brannte noch lange und erhellt die Nacht, der Schneesturm würde es löschen.

Es erschien ein Reiter, so schwarz und so kalt, mit Mantel, Kaputze und Sense. Er ging zu dem Haus, das vom Schneesturm gelöscht und griff in die eiskalte Asche. Mit einem Wort der Genüge, sowie ein Schriftzug auf Pergament ließ er die Asche verweilen. Ging fort, schaute nicht zurück und sagte kein Wort.

Die Zeit bliebt nicht stehen, so vergingen 4 Jahre und die Asche lag immernoch Dort. Bald zeugte nichts mehr von dem lodernden Feuer der Armut der Not und dem Hunger im Dorf. 3 Weitere Jahre vergingen im Flug. So war an der Zahl nun die 7.

Man sah wie ein Wind die Asche aufwühlte, sie tanzen ließ wie welke Blätter. Dann enstand dort ein Wesen so dunkel und kalt, mit blutunterlaufenen Augen. So rot und so heiß wie die lodernden Flammen des Feuers. Dieses Wesen wurde aus der Asche geboren, die der Schnitter damals ergriff. Doch es wusste sofort, es will hier nicht bleiben, diese Welt war nicht das Paradies. So rannte es fort, in den tiefdunklen Wald und wartete auf den Morgen.

17.12.1834
Eisheilige Nacht / Tag der Erkenntnis

Im Wald saß das Wesen, der Tag brach an.Das grelle Licht, die Sonnenstrahlen, brannten auf seiner Haut wie Feuer. Unbeschreibliche Schmerzen, taglange Qualen, verborg es, als wär nichts gewesen.

Es traf einen Knaben, der starrte es an, kam näher und wollt' es berühren. Da wich es zurück, der Knabe erschrack, zückte Schwer schnell und wollte sich schützen. Er kam auf es zu mit lautem Geschrei, wollte das Wesen verjagen! Doch ein Blick nur genügte, ein ganz leichter Stoß, da lag der Junge am Boden. Obwohl kaum berührt und nur angesehen, hatte Wunden er tief wie durch Klingen. Er konnte nicht aufstehen, sein Atmen war schwach, so verließ er die Welt an dem Tage. Der Schnitter stand dort, kam dem Wesen entgegen, welches gebeugt vor dem Toten gehockt. " Du wirst niemals gehen, du bleibt immer hier, um zu erinnern an leibliche Qualen", sprach er und ritt fort, man sah in verschwinden im dunkeln.

07.07.1847
Gekreuzte Flaggen / Tag der Zauberei

Der Krieg hat dieses Lang gequält, kein Menschenleben das mehr zählt. Wo Krieg ist muss es Opfer geben. Es starben viele, es herrscht Not. Kein Mensch der diesen Ort betreten wurde vom harten Kampf verschont.

Das Wesen jedoch hat verweilt am Bächlein tief im Eichenwald. Dort stand ein Mann, mit langen Haaren um ihm herrum die Vogelschaar. So schwarz und dunkel seine Seele, wie's die von einem Raben war. Da kam er her und sah das Wesen, schaute es an und glaubt es kaum. "ich will dir lehren ie Kunst der Künste, denn du bist anders nicht wie sie, ich bin dein Meister dieser Stunde, so hör mich an und schau gut zu." sagte er Weise und das Wesen es wusste nicht wie ihm geschah.

Ein Augenblick ein Wimpernschlag da war um ihm die Vogelschaar. Die Federn trafen, schnäbel hackten, es waren Qualen wie im Kampf, Blut floss hinunter, tiefe Wunden brannten sich eisern in sein Fleisch. Kein Schrei der Welt könnte mehr sagen, welche Schmerzen es gehabt. Kein Blut war schwärzer jeh gewesen, als das was dort am Boden lag

Es ist vollbracht, es ist vollzogen,nun kannst du deine Wege tun", hört es den Weisen alten sagen, den's plötzlich schnell ins Dunkel zog. Doch hat das Wesen keine Ruhe, was geschehen, was passiert. Und wie viel Zeit hat es beansprucht, kam es ihm doch wie Tage vor.

Die Sage

Man sagt, dass dieses Wesen einst aus kalter Asche geboren sei. Ohne jeden heligen Segen wandert dieses Wesen auf Erden und verbreitet Angst und Schrecken unter den Menschen.
Mit einer Zweigespaltenen Seele und von Gotteshand gestaft fristet es sein Dasein. Sterben kann es nicht.
Man sagt das der Tod dieses Wesen einst verließ und es seit je her vom Leben weg rannte.
Und doch, so zeigen es die alten Schriften, ist es nie in kalter Glut ertrunken und auch niemals im heißen Sand verbrannt.
Wer von ihren roten Augen erfasst und ins Visier genommen wird, der soll wie sie leiden, das Leben verachten und in der Dunkelheit den Tod um Gnade bitten.
Vergebens, ohne Ende.
Tag für Tag , Jahr für Jahr.

Die Bitte

Zu fliehen ist mein größter Wunsch
enkommen aus der Ewigkeit.
Würd lieber Leid und Schmerz ertragen
als ewig diese Welt zu sehen.

Ich werd' verrückt in diesem Körper
denn meine Seele möchte raus.
Will an den Ort der mir verwährt bleibt.
die Ewigkeit, sie frisst mich auf.

Und hätt' ich Flügel würd' ich fliegen
zu dem, der mich hier her gesannt
Hätt' ich die Möglichkeit zu lieben,
ich würd' sie geben um zu gehen.

Der Körper, Gift für meine Seele.
Auch mein Verstand ist nicht mehr klar.
Ich bitte dich oh Herr oh Meister
Absolution sei mir gewährt

Gedicht

Im Geiste zwei im Körper einer
so wand're ich auf eurer Welt
Ich such den Tod
ich hass das Leben
hast mir den falschen weg gewählt

Ich möchte einfach mal entschwinden
und sei es nur für eine Nacht.
Möchte die Grenzen überwinden
die du dir für mich ausgedacht.

Schau durch verschwomm'ne Spiegelaugen
seh nicht den Vater und nicht dich.
Seh nur das Feuer meiner Seele
das lodert,
hell und wiederlich.

Meinen Verstand hab' ich verloren
lange schon vor meiner Zeit.
Hab' nie auf Glück und ruh' geschworen
Bin nicht dem Untergang geweiht.

So wand're ich
im Geiste zwei
Auf Erden für die Ewigkeit.

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♥ Herzlichen Dank an alle lieben und fleißigen Zeichner ♥!


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